| Auf dem besten Produkt sitzengeblieben? |
Mittwoch, 07.11.2007 |
Gute Marketingstrategien helfen
"Wir haben das beste Produkt", wird so mancher Firmeninhaber mit geschwellter Brust sagen und wundert sich gleichzeitig warum die Konkurrenz viel bessere Verkaufszahlen hat. Das beste Produkt, die beste Dienstleitung, den besten Maschinenpark oder die besten Mitarbeiter. All das nützt nichts, wenn der Kunde das nicht weiß, oder das Image der eigenen Marke das nicht hergibt.
Jeder kennt die Vergleiche aus dem Alltag. Pepsi Cola schmeckt besser als Coca Cola. Trotzdem kauft niemand Pepsi. Bei Aldi gibt es Markenprodukte unter einem Billiglabel. Das wiederum dürfte schon wieder ein gelungener Marketingtrick sein, ob gewollt oder ungewollt.
Gerade kleinen und mittelständischen Unternehmen geht es aber oft so, dass die Macht der Werbung und des Marketings unterschätzt wird. Kunden werden ein Produkt nur kaufen, wenn sie davon wissen und die Produktwerbung richtig suggeriert, dass das Produkt das Beste ist. Ein bekannter Fauxpas war z.B. der Slogan einer Drogeriekette "Come in and find out!", den Kunden mit schlechten Englischkenntnissen pauschal übersetzten in "Komm rein und finde wieder raus!".
Um den Kunden dauerhaft zu binden, gehört natürlich dazu, dass das Produkt den Anforderungen genügt. Es geht aber nicht umgekehrt, sprich ein gutes Produkt oder Dienstleistung zu haben und sich auf Mund-zu-Mund-Propaganda zu verlassen, ist schon lange nicht mehr zeitgemäß.
Als Unternehmer sollte man deshalb überlegen, ob nicht mehr Ressourcen in die Weiterentwicklung der Marketingstrategie investiert wird, anstatt in die Produktentwicklung.
Grundsätzlich sollte dabei genau überlegt werden, welche Eigenschaften für das Produkt in Frage kommen, welche Wirkung es also beim potenziellen Kunden auslösen soll.
Vereinfacht gesagt beschreibt man am besten sein Produkt mit Adjektiven, wie billig, exklusiv, hochwertig, modern, zeitsparend, sicher, schön oder schnell.
Außerdem sollte man die Zielgruppe beachten, die das Produkt vorrangig kaufen wird, z.B. männlich, Alter 20-40 Jahre, Single.
Daraus kann man eine Marke und eine Kampagne entwickeln, die sowohl optisch als auch inhaltlich mit Markennamen und Slogan, aber auch Pressetexten und Anzeigentexten das Produkt auf emotionaler Ebene die Zielgruppe anspricht.
Beispiele sind BMW, das für "Fahrfreude" steht, oder Tempo für Papiertaschentuch, Audi für "Technik" oder Fiat, nunja, noch immer für "Fehler in allen Teilen?"
Bei der Bewerbung des Produkts sollte vorher sinnvoll ein Etat festgelegt werden, der dann z.B. auf die Bereiche Printwerbung, Direktmailings, Anzeigenwerbung, Online-Werbung, Öffentlichkeitsarbeit, aufgeteilt werden kann.
Auch hier muss eine Bewertung aufgrund verschiedener Kriterien geleistet werden, die abhängig von der gewünschten Streuung und finanziellen Möglichkeiten ist.
So kann man mit zwei Image-Anzeigen keine Marktdurchdringung erreichen und sollte dieses Geld deshalb z.B. lieber in eine Direktmailing-Aktion investieren. Damit erreicht man nicht so viele Personen, hat dafür aber weniger Streuverlust und die angesprochenen Personen nehmen die Werbung intensiver wahr.
Wie man sich unschwer vorstellen kann, gehört noch mehr Fachwissen dazu, solche Kampagnen möglichst effizient umzusetzen, denn auch dadurch spart man Geld, indem man die richtigen Fachleute engagiert. Natürlich bietet sich dafür Trendstrom, www.trendstrom.de an, spezialisiert auf die Vermarktung Ihrer Geschäftsideen.
Bedenken sollte man auf alle Fälle, der Schlüssel für den Erfolg ist nicht das Produkt alleine, sondern vorallem die Qualität und Durchdringung der Marke im Marketing und vorallem in den Köpfen der Kunden. Viel Erfolg!