Kostenlose Bilder für die Werbung
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03.03.2009 |
Preiswerte und kostenlose Bildarchive
Bei der heutigen Reizüberflutung in der Werbung, werden 98 % der Informationen gar nicht wahrgenommen. Es wird immer schwieriger sich im Marketing gegenüber Konkurrenten durchzusetzen. Umso wichtiger ist es, die Werbebotschaft zu visualisieren, doch dazu braucht man Bilder. Woher nimmt man aber gutes Bildmaterial und wie muss dieses aussehen, um unter die übrig gebliebenen 2 % zur Kenntnis genommener Werbung zu zählen?
Fast-Food-Kommunikation könnte man die Informationslawine nennen, mit der wir im heutigen Alltag konfrontiert sind. Ob am Briefkasten, auf dem Weg zur Arbeit, im Büro per E-Mail und sogar per Telefon, sehen wir uns mit Werbung, aber auch anderen Informationsfluten konfrontiert. Man macht das Menschenmögliche und siebt die Inhalte im Schnellverfahren auf Verwendbarkeit oder was sofort in die Ablage P wandern kann. Bei der Werbung entscheiden deshalb die ersten Augenblicke, ob der Aufhänger in Form einer Headline oder eines Bildes es wert ist, weitergelesen zu werden.
Das AIDA-Prinzip - so soll erfolgreiche Werbung ablaufen:
Ein Leser benötigt für eine durchschnittliche Werbeanzeige ungefähr 40 Sekunden, um den Inhalt ausreichend wahrzunehmen. Die tatsächliche Betrachtungsdauer, bis der Leser sich entscheidet, die Anzeige genauer zu betrachten oder weiterzublättern beträgt aber gerade mal 2 Sekunden. Wenn man an das sogenannte AIDA-Prinzip in der Werbung denkt, dann funktioniert gute Werbung so:
1. Attention = Aufmerksamkeit wecken
2. Interest = Interesse auf das Produkt ziehen
3. Desire = Wunsch für das Produkt wecken
4. Action = Kunde kauft das Produkt
Das Modell ist in seiner starren Betrachtung heute eher umstritten, wobei es zur Auswertung von Anzeigenwerbung und ähnlichem durchaus noch herangezogen werden kann. Die Nennung des AIDA-Prinzips an dieser Stelle sollte aber auch nur den ersten Punkt verdeutlichen, nämlich die Aufmerksamkeit des Betrachters überhaupt erstmal zu wecken.
Bilder lösen eine starke innere Wirkung aus und können Emotionen viel besser transportieren, als reiner Text. Bilder werden immer zuerst betrachtet, bevor der Text gelesen wird und vermitteln eine Botschaft automatisch und schneller. Sie sind damit der wichtigste Einstieg in eine Werbebotschaft.
"Sex sells": Verschiedene Bildreize und Schlüsselreize in Bildern:
Es gibt bei Bildern dabei drei grundsätzliche Varianten, um den Betrachter zu fesseln. Den physischen Reiz durch Farbe, Kontrast und Größe, der Überraschungsmoment, bei dem man den Betrachter mit einem ungewohnten Bild irritiert und den emotionalen Reiz. Im Gegensatz zu den ersten beiden Reizen nutzen sich Emotionen nicht ab. Motive wecken Gefühle, wie Erotik, Erfolg, Vertrauen, Freiheit, aber auch negative Gefühle können wirksam sein, wie Angst, Wut oder Ekel.
Besonders stark aktiveren bei Bildern Menschen bzw. Gesichter und insbesondere die Augen. Es gibt aber Schlüsselreize die praktisch garantieren, in der Werbung wahrgenommen zu werden. Dazu gehören erotische Motive, die praktisch immer Blicke auf sich lenken und das Kindchenschema. Kleine Kinder oder Tierbabys lösen immer Sympathie und einen “Ohh”-Effekt aus. Außerdem gelten noch Traum- und Märchenbilder sowie Körpersprache zu wirkungsvollen Schlüsselreizen. Interessant ist es, dieses Theoriemodell mal auf bekannte Werbung zu übertragen und deren Wirksamkeit damit zu überprüfen.
Ein gutes Bildmotiv alleine reicht nicht:
Wichtig beim Einsatz solcher Bilder ist, den Zusammenhang zum Produkt zu schaffen, ansonsten bleibt es beim Betrachten des Bildes bzw. der Betrachter merkt sich vielleicht das Bildmotiv, aber nicht das Produkt. Der Zusammenhang wird meistens über einen Slogan hergestellt, der dann zum eigentlichen Inhalt leitet bzw. indem das Bild den Nutzen des Produktes herausstellt.
Bei der Auswahl muss man nun noch daran denken, dass die Werbung besser und vorallem anders aussehen muss, als die Werbung von Konkurrenten. Ansonsten verliert sich die Werbung auch in der Masse. Wenn man mit seiner Werbung ein dauerhaftes Image aufbauen möchte, ist es wichtig das Motiv oder die Art der Motive nicht ständig zu wechseln, damit eine Linie erkennbar ist. Gute Beispiele sind die Lila Kuh bei der Milka-Werbung oder der Cowboy und die Westernromantik bei Marlboro, bei der Kampagnen konsequent durchgehalten werden.
Gute und preiswerte Bildquellen finden:
Wenn man dann endlich weiß, was für ein Bildmotiv man für seine Werbung einsetzen möchte, stellt sich das Problem, woher bekommt man das gewählte Motiv in guter Qualität? Wer es sich leisten kann, macht natürlich eigens dafür ein Fotoshooting und wählt selbst Standort oder Studio, dazu gewünschte Modells, Gegenstände oder Tiere. Dabei sollte man darauf achten, dass der Fotograf auch gute Referenzen vorzuweisen hat und im Idealfall ein eigenes Studio.
Wer besonders günstig an Bilder kommen möchte, wählt am besten eines der inzwischen zahlreichen Online-Bildarchive. Für die Bilder erhält man in der Regel zwar kein exklusives Verwendungsrecht, dafür sind die Bilder meist sehr günstig.
Im Einzelfall sollten nochmals die Lizenzbestimmungen vor dem Kauf geprüft werden, denn auch “lizenzfreie” Bilder haben Regeln, die z.B. pornografische und ungesetzliche Verwendung verbieten. Bei manchen Archiven muss aber auch ein Urhebervermerk zu jedem Bild abgedruckt werden oder es gibt andere Einschränkungen auf die man achten sollte. Fast immer dürfen die Bilder auch nicht in anderen Bildarchiven weiter verkauft werden oder auf Produkten abgedruckt werden, die aufgrund des Motivs verkauft werden (z.B. Tassen, Kissen, u.ä.).
Nachfolgend hat Trendstrom einige interessante und oft kostenlose Bildarchive zusammengestellt:
Bildarchiv Pitopia
www.pitopia.de |
Kosten: Volle Auflösung kostet 29,95, Web-Auflösung nur 2,99 EUR plus 7 % MwSt.
Unter 29,90 EUR fällt eine Bearbeitungsgebühr von 5 EUR an.
Das Bild kann grundsätzlich unbegrenzt verwendet werden.
Kritisch ist der Absatz in den Lizenzbestimmungen, dass man sich ein Model-Release ggf. beim Rechteinhaber, sprich Fotografen, selbst besorgen muss. Außerdem geht nicht klar hervor, wann ein Urheberrechtsvermerk verwendet werden muss. |
Bildarchiv Photofuchs
photofuchs.de |
Kosten: Für private Nutzung kostenfrei, für kommerzielle Nutzung Preisstaffel, je nach Verwendung ab 10 EUR, Exklusivrechte für 399,- EUR möglich.
Die kommerzielle Nutzung ist durch die Staffelung eher teuer und die Seitennavigation ist eher ungünstig und gespickt mit Google-Werbung. Insofern ist von diesem Bildarchiv eher abzuraten. |
Bildarchiv aboutpixel.de
www.aboutpixel.de |
Nettes Bildarchiv mit rund 32.000 Bildern von Hobbyfotografen.
Kostenlos und gratis Bilder: Die Vereinbarung ist ziemlich eindeutig. Die Bilder können kostenlos auch kommerziell verwendet werden, sie dürfen nur nicht weiterverkauft werden und es muss ein Urhebervermerk angefügt werden. Der Fotograf sichert mit der Bereitstellung außerdem ein Model-Release zu. Nur bei Verletzung von Markenrechten muss man noch selbst aufpassen, wenn z.B. das Coca-Cola-Logo auf dem Bild zu sehen ist. |
Designerzone
www.designerzone.de |
Das ist zwar nur ein Mini-Bildarchiv mit 298 Bildern und die Motive sind auch fast ausschließlich Texturen für Hintergründe etc. Ein Blick lohnt sich eventuell aber trotzdem, denn die Bilder sind für jeden kostenlos und ohne Urhebervermerk verwendbar. Der Fotograf bittet lediglich um ein freiwilliges Feedback nach Verwendung. |
Bildagentur Digitalstock
www.digitalstock.de |
Kosten: Die Bilder sind in einer günstigen Staffel mit 4,99 EUR, 9,99 EUR und 14,99 EUR zu haben.
Beim sofortigen Download kommt noch eine Gebühr von 2 EUR pro Bild dazu. Wer sich diese Zusatzgebühr sparen möchte, muss ein Bildkontingent vorreservieren und per Bankeinzug bezahlen.
Dafür ist ein Model-Release garantiert, neuerdings wird aber auch ein Urheberrechtshinweis verlangt. Es gibt außerdem unterschiedlich eingestellte Bilder, sprich einmal nur für redaktionelle Verwendung und redaktionell UND werblich. |
Fotolia
www.fotolia.de |
Kosten: Verschiedene Auflösungen möglich. Die Preise liegen meist zwischen 1-10 EUR pro Bild.
Sehr umfangreiches Bildarchiv mit hochweritgen Bildern und einfacher Handhabung. |
Bildarchiv pixelio.de
www.pixelio.de |
Kostenlos und gratis Bilder: Auch hier ein vollkommen kostenloses und sehr bekanntes Bildarchiv mit 180.000 Bildern, allerdings auch mit der Einschränkung ein Urhebervermerk mit abzudrucken bzw. bei einer Verwendung im Internet muss sogar ein Link auf www.pixelio.de gesetzt werden. Wenn man überlegt, dass man vielleicht eine Fotomontage mit z.B. drei Bildern erstellt, dann wird das ein ziemlich langer Urheberhinweis. |
quarknet.de
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Auf Qurknet gibt es ebenfalls kostenlose Bilder. Es sind zwar nur ca. 600 Bilder, aber dafür sehr schöne Landschafts- und Tieraufnahmen dabe. Die Bilder dürfen auch kommerziell verwendet werden, aber nur mit einem Hinweis auf Quarknet und einer Info an den Websitebetreiber. |
Weitere gute und kostenlose Bildarchive gibt es auch bei rangordner.de: Kostenlose Bildarchive. Eher ein Nischenbereich sind private Baumaschinen Bilder, aber vielleicht ja auch ein Tipp wert. " Was kostet Werbung?" - wird da zur berechtigten Frage, wenn es um gutes Bildmaterial geht.
Bilder sind das Erfolgsrezept der Werbung. Überlegen Sie es sich deshalb gut, wo und welche Motive Sie verwenden. Wenn Sie sich eigene Recherche ersparen möchten bzw. Hilfe benötigen, können Sie sich gerne können Sie gerne den Bilderservive von TRENDSTROM in Anspruch nehmen. Wir helfen Ihnen auch beim gesamten Design Ihrer Werbung für Drucksachen, wie Flyer, Prospekte, Briefbogen oder Visitenkarten und natürlich auch für Web Design.
| Copyright: Diese Texte unterliegen dem Urheberrecht. Das Kopieren auch von Text-Teilen ist nur mit Genehmigung gestattet. Autor: H. Erhart |
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